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Sri Lanka

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Die Insel CEYLON
liegt an der Südostküste Indiens, nur 8 ° nördlich des Äquators. Das
Land ist 65.610 qkm groß (etwa wie Bayern) und hat ungefähr 18 Millionen
Einwohner, meist Singhalesen, die zum indoeuropäischen Sprachgebiet gehören,
und etwa 17 % Tamilen mit drawidischer Sprache, davon 6 % Gastarbeiter aus
Indien ohne Heimatrecht (Teepflücker), der Rest Ceylon-Tamilen. Der Name
des Staatsgebietes von Ceylon wurde 1972 in Sri Lanka umbenannt, doch der
alte Name lebt weiter im Bewußtsein der Menschen; selbst die Tourismusbehörde
heißt Ceylonesisches Fremdenverkehrs-Amt (Ceylon Tourist Board).
Sri Lanka ist ein Land der dritten Welt, ein fruchtbares Land zwar,
das aber gleich- wohl Schwierigkeiten hat, alle satt zu machen. Ein Land mit
hoher Arbeitslosigkeit, sehr niedrigen Löhnen und mit Wirtschaftssorgen,
viel drückender, als wir sie kennen.
CEYLON ist vor allem Agrarland. Der berühmte Ceylon-Tee,
Kautschuk, Kopra und Gewürze (bekannt: Cannehl-Zimt und der von
Holländern erbaute Zimt-Kanal
bei Negombo) sind Hauptausfuhrartikel.
Industrie findet man kaum auf Ceylon. Ausländische Firmen haben vor
einigen Jahren in der Bekleidungsindustrie und Elektronik-Fertigung neue
Arbeitsplätze geschaffen. Die Löhne sind sehr niedrig, etwa 60 € im Monat.
Eine
wesentliche Devisenquelle bildet der Tourismus, er wird daher durch die
Regierung gefördert. Das Land bietet Touristen nicht nur eine Bilderbuchlandschaft
mit endlosen Sandstränden und tropischen Urwäldern, sondern auch
versunkene Städte aus einer großen Zeit vor mehr als 2000 Jahren.
CEYLON ist ein ideales Reiseland. Nirgendwo, wirklich nirgendwo
gibt es noch einmal diese Erfüllung nahezu sämtlicher Reise-Motivationen
in einem überschaubar großem Land, das für uns nicht einmal unerträglich
weit entfernt ist.
Die Natur: weiße Strände, über die
sich Kokospalmen biegen, Korallengärten, kochende Urwälder,
Reisterrassen, sanfte grüne Hügel, Gewürzgärten und große, tierreiche
Naturschutzgebiete, wo es aussieht, wie es zu Beginn der Welt ausgesehen
haben mag.
Die Kultur: Gewaltige Ruinenstädte, wunderschöne Reste einer
großen Epoche, Tempel, Dagobas, Statuen, steinerne Zeugnisse tiefen
Glaubens von damals und heute;
Kunst und Handwerk, die seit Jahrtausenden Mythen und Märchen, Tänze
und Traditionen lebendig erhalten.
Die Menschen: freundlich und liebenswert.
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